Das AUDITORIUM unterwegs: SIM2

Die Heimkino-Projektoren von SIM2 verbinden faszinierendes Design mit aktueller Technik. Grund genug für das Auditorium, sich einmal auf den Weg nach Italien und zur dortigen SIM2-Fertigung zu machen.

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Ganz rechts: Sebastian Schwarte mit Händlerkollegen in Pordenone/Italien

Der Kauf von Heimkino-Komponenten und erst recht von ganzen Kino-Installationen ist Vertrauenssache. Deshalb bieten wir im Auditorium auch nur Produkte an, von denen wir selbst überzeugt sind und die im täglichen Einsatz das bestmögliche Ergebnis liefern. Um das sicherstellen zu können, beschäftigen sich unsere Experten nicht nur intensiv mit den jeweiligen Produkten, wir pflegen auch einen engen Kontakt zu den Herstellern. Dieser Kontakt ist zum einen wichtig, um über die neuesten technischen Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben, zum anderen lernen wir dadurch vor allem viel über die Ideen, Philosophien und vor allem die Menschen hinter den Produkten.

SIM2-Produktion in Italien

Pordenone mag auf den ersten Blick ein etwas verschlafenes Städtchen im venezianischen Hinterland sein, doch mit dem Hauptquartier von SIM2 verbirgt sich hier ein echter Hightech-Standort, in dem seit 1995 faszinierende Heimkino-Projektoren entstehen.

Die Produktion des neuen CRYSTAL CUBE läuft auf Hochtouren

Die Produktion des neuen CRYSTAL CUBE läuft auf Hochtouren

Im Moment sind die Kapazitäten vor allem mit dem neuen Domino CRYSTAL CUBE ausgelastet, der nicht nur beim Design ein neues Kapitel für SIM2 beginnen soll. Doch natürlich steht die Zeit für die anderen Produktsegmente nicht still, so dass auch weiterhin Projektoren der Profi-Linie und der verschiedenen Heimkino-Reihen vom Band laufen – allesamt mit DLP-Technik. Seit Anfang an setzen die italienischen Entwickler auf die Technologie mit den sich rasend schnell bewegenden Mikrospiegeln, entweder als 3-Chip-Lösung in den Profi-Projektoren und Highend-Beamern für das Kino zu Hause, oder als 1-Chip-Variante bei den etwas kleineren Modellen.

 

DLP-Technik

Die DLP-Technologie stammt von Texas Instruments und wurde in den letzten Jahren stetig weiter entwickelt. Mit ihr ist es möglich, brillante Bilder mit leuchtenden, natürlichen Farben und hohem Im-Bild-Kontrast darzustellen. Bereits die Light Engines mit nur einem DLP-Chip, bei denen die unterschiedlichen Farben mittels Farbrad erzeugt werden, setzen hier Maßstäbe; die Top-Geräte mit einem eigenen Chip für jede der drei Grundfarben sind diesbezüglich unübertroffen. Es hat eben schon seine Gründe, warum in den meisten „Digital Cinema“-Kinos DLP-Projektoren zum Einsatz kommen.

DLP-Chips warten auf ihren Einsatz

DLP-Chips warten auf ihren Einsatz

Auch wenn die DLP-Chips von Texas Instruments kommen (SIM2 verwendet hier die 0,95-Zoll großen Chips neuester Generation), die Technik will beherrscht werden, und allein die Konstruktion der von SIM2 selbst entwickelten ALPHAPATH Light Engine ist eine Wissenschaft für sich. Deshalb entstehen auch alle SIM2-Projektoren in der hochmodernen Fabrik in Pordenone, fast ausschließlich in Handarbeit und zum größten Teil unter Reinraum-Bedingungen (was auch die modisch diskutable Kleidungswahl auf vielen Bildern hier erklärt).

So ganz nebenbei betreiben die Techniker von Sim2 hier auch noch echte Grundlagenforschung, so etwa bei der Entwicklung neuer nicht-reflexiver Materialen zur Reduktion von Streulicht, der „Triple Flash“-Technologie, die mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz die DLP-Technik bis an die derzeitigen Grenzen ausreizt und u.a. für helle 3D-Bilder mit gestochen scharfer Bewegungsdarstellung sorgt.

Video aus dem Reinraum – Die ALPHAPATH Light Engine von SIM2:

 

Alles in allem war unser Besuch in Pordenone absolut beeindruckend. Und das nicht nur wegen der spannenden Fabrikbesichtigung sondern vor allem auch wegen der vielen engagierten und hochprofessionellen Menschen, die wir vor Ort bei Sim2 kennen lernen durften.

Sim2-Projektoren im AUDITORIUM

Und hier noch einige weitere Impressionen von unserem Besuch bei Sim2

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