Bowers & Wilkins 800 Diamond D3 – Turbine Head

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Zu den charakteristischen Eigenschaften der Serie 800 gehört seit der ersten 801 der Aufbau mit getrennten und entkoppelten Gehäusen für Tiefton, Mitten und Hochtöner. In den moderneren Inkarnationen der Serie ist dabei das Mittelton-Gehäuse gerundet ausgeführt, was enorme Steifigkeit für das Gehäuse und die Eliminierung stehender Wellen im Inneren zur Folge hatte.

Diese Prinzip wurde jetzt für die neue Serie Diamond D3 konsequent zum so genannten Turbine Head weiterentwickelt, um den verbesserten Fähigkeiten des Continuum-Mitteltöners gerecht zu werden. Die vielleicht wichtigste Veränderung versteckt sich unter dem hochwertigen Mehrschicht-Lack der Premium-Lautsprecher. Denn die komplexen Formen der „Turbinenköpfe“ von 800 D3, 802 D3 und 803 D3 bestehen komplett aus Aluminium, das in zahlreichen komplizierten Bearbeitungsschritten innen wie außen auf Form gebracht wird.

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Diese Form sorgt zunächst für eine gefälligere, elegantere Linie, hat aber selbstverständlich vor allem technische Vorzüge. Die schlankere Silhouette verbessert nämlich spürbar die Schallabstrahlung des Mitteltöners. Im Inneren sorgen radial angeordnete Verstrebungen für große Stabilität.

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Zudem wurde die gesamte Form so gestaltet, dass mechanische Schwingungen auf ein Minimum reduziert werden. Das Innere des Turbine Head wurde wiederum so geformt, dass es die Arbeit des Continuum-Mitteltöners maximal unterstützt und klangstörende Effekte wie Resonanzen und stehende Wellen minimiert.

Wie bei allen andern Aspekten der komplett neu konstruierten Serie 800 Diamond wurde natürlich auch der Turbine Head mit Hilfe modernster Computertechnologie entwickelt. Die englischen Ingenieure hatten sich wegen seiner hervorragenden mechanischen Eigenschaften schnell für Aluminiumguss als Material entschieden. Die innere und äußere Formgebung wurde jedoch in einem langwierigen Prozess optimiert. Dabei kann konnte B&W auf die Fähigkeiten der eigenen Modellbauer zurückgreifen, die in der Entwicklungsabteilung tätig sind. Erste Gussmodelle wurden in einer nahe gelegenen Gießerei in Auftrag gegeben. Dadurch konnte der Kreislauf Simulation – Modellversuch – Simulation der Verbesserungen – erneuter Modellversuch verhältnismäßig schnell abgewickelt werden.

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Das Ergebnis dieser Mühen ist ein neuer Kopf, der im Vergleich zu der Vorgängerkonstruktion um ein Vielfaches steifer ist und den neuen Continuum-Treibern eine perfekte Umgebung bietet. Zusammen liefern Turbine Head und Continuum-Chassis eine Performance bei mittleren Frequenzen, die das bisher Dagewesene deutlich in den Schatten stellt.
Alle Informationen zur neuen Bowers & Wilkins Serie 800 Diamond D3:
www.auditorium.de

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Author: Auditorium

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