Bob Stuarts MQA – Vision oder Hype?

MQA_header01

Bob Stuart kennt man in der HiFi-Szene vor allem als Mitgründer und Entwickler von Meridian Audio. Seit einigen Jahren macht der Brite jedoch mit dem Audio-Codec MQA von sich reden. Mit diesem neuen Format möchte Stuart nicht weniger als die digitale Musikdistribution die Musikindustrie zu revolutionieren. Mit dem jüngst erfolgten Start von MQA-Streaming auf TIDAL in Hires-Qualität könnte ihm das bereits gelungen sein.

 

Streitbares Thema

Seit der ersten Vorstellung von MQA (Master Quality Authenticated) im Jahr 2014 kochen die Diskussionen weltweit hoch. Und wie üblich, wenn in der Welt der hochwertigen Tonwiedergabe etwas Neues auftaucht, sind diese Diskussionen leider häufig von Vorurteilen, wilden Spekulationen und Unwissen geprägt. Zumindest das mit dem Unwissen ist in diesem Zusammenhang allerdings durchaus entschuldbar, denn ohne profunde Kenntnisse über digitale Audiodaten und aktuelle Entwicklungen im Bereich Informationstheorie lässt sich MQA kaum erklären, geschweige denn verstehen.

 

Warum MQA?

(Sehr) Vereinfacht gesagt, sehen Stuart und sein Geschäftspartner Peter Craven im aktuellen „Hires“-Trend zu immer höheren Samplingraten und Auflösungen eine Fehlentwicklung. Es ist zwar längst eine anerkannte Tatsache, dass auch Audioinformationen jenseits der früher postulierten „Hörschwelle“ von 20 kHz durchaus Einfluss auf die Klangqualität einer Aufnahme haben. Deswegen machen digitale Aufnahmen mit mehr als CD-Qualität (44,1 kHz/16 bit) durchaus Sinn (Eine digitale Musikdatei kann Tonfrequenzen bis zur sogenannten Nyquist-Frequenz abbilden, die der halben Abtast- bzw. Samplingfrequenz entspricht. Ein File mit 44,1 kHz kann also Frequenzen bis 22,5 kHz abbilden.) Der tatsächliche Informationsgehalt, der mit höheren Samplingfrequenzen erfasst werden kann, ist laut Stuart und Craven vergleichsweise gering, wird jedoch mit einer enormen Zunahme der Datenrate und damit der Dateigröße erkauft. Oder anders ausgedrückt, ein File mit 96 kHz/24 bit ist mehr als doppelt so groß wie das gleiche Stück in CD-Qualität, bietet aber bei weitem nicht doppelt so viel Audio-Information. Noch deutlicher wird dieser Effekt beim Schritt von 96 kHz/24 bit auf 192 kHz/24 bit. Widerum verdoppelt sich hier die Dateigröße, der Zugewinn an Informationen ist jedoch nur noch minimal. Der weitaus größte Teil der zusätzlichen Daten wird (nach Stuart und Craven) dafür verschwendet, Stille und Rauschen zu digitalisieren.

MQA - Diagramm_01

Informationsgehalt einer Musikaufnahme am Beispiel einer Ravel-Aufnahme (rote Linie: Musiksignal, blaue Linie: Grundauschen der Aufnahme): Eine Abtastung mit 48 kHz (grüner Bereich A) erfasst bereits einen großen Teil der Musikinformation bis 24 kHz. Bei einer Abtastung mit 96 kHz (doppelte Dateigröße, pinker Bereich B) kommen noch relevante Informationen bis 48 kHz hinzu, jedoch nur in geringem Maße. Eine erneute Verdoppelung von Abtastfrequenz und Dateigröße auf 192 kHz (lila Bereich C) bringt kaum noch zusätzliche Information, das hier das Nutzsignal praktisch komplett im Grundrauschen untergeht. Weiterhin fällt auf, dass die höhere Dynamikauflösung der 24 bit-Aufnahmen im Vergleich zur 16 bit-Aufnahme (hellgrüne Linie bei ca. -120 dB) lediglich Bereiche erfasst, die sowieso im Rauschen untergehen.

 

Origami mit Musik

MQA geht hier nun einen anderen Weg. Der Codec konzentriert sich auf den Bereich, in dem die meiste Musikinformation vorhanden ist und erhält diesen perfekt. Die zusätzliche Information in höheren Frequenzbereichen wird in komprimierter Form erfasst und sozusagen im Rauschbereich der tieferen Frequenzen versteckt. Dieser Vorgang, den Stuart als „Musik-Origami“ beschreibt, kann auch wiederholt erfolgen: Die Informationen einer Aufnahme mit 192 kHz / 24 bit werden zunächst in eine Datei mit 96 kHz / 24 bit „gefaltet“, welche anschließend erneut in 48 kHz / 24 bit gefaltet wird. Die resultierende Datei kann schließlich als FLAC-Container gespeichert werden und ist nur wenig größer als ein herkömmliches FLAC in CD-Qualität (MQA spricht von ca. 20 – 30% zusätzlicher Dateigröße), jedoch viel kleiner als eine Hires-Datei.

Diese Datei kann nun ganz einfach gestreamt oder heruntergeladen und von jedem herkömmlichen Wiedergabegerät in CD-Qualität abgespielt werden. Ist das Wiedergabegerät jedoch mit einem MQA-Decoder ausgestattet, so kann dieser das enthaltene Musik-Origami wieder „entfalten“ und die Aufnahme in der ursprünglichen hochaufgelösten Master-Qualität abspielen.

 

Video: Bob Stuart erklärt das Musik-Origami von MQA (Englisch)

 

 

 

Ist MQA lossless?

So weit also (in wirklich stark vereinfachter Form) die Theorie. Hier entzündeten sich jedoch bereits unmittelbar nach der  MQA-Ankündigung die ersten vehementen Diskussionen, etwa über die Frage, inwiefern MQA tatsächlich als „lossless“, also verlustfreier Codec angesehen werden kann. Und Bob Stuart drückt formuliert sich seitdem äußerst eloquent vor um eine direkte Beantwortung dieser Frage herum. Während es noch nachvollziehbar erscheint, dass ein Großteil der im oberen Frequenzbereich enthaltenen Informationen datenreduziert gespeichert werden kann, ohne dass ein tatsächlicher Informationsverlust entsteht, so bleibt doch die Frage, wie und wo denn diese Informationen im resultierenden File versteckt werden. Zumindest auf die reinen digitalen Daten bezogen, müssen also irgendwo Informationen verloren gehen. Bei Wikipedia wird MQA deshalb auch als „lossy“ bezeichnet. Allerdings beharrt Stuart darauf, dass eben keine Musikinformation, sondern nur unnützerweise digitalisiertes Rauschen verloren gehe, dass sich zudem bei der Dekodierung der Datei durch eine entsprechende Filterung wiederherstellen ließe.

 

MQA klingt besser – immer!

MQA, Bob Stuart und zunehmend auch andere gehen sogar einen Schritt weiter: Ein MQA-codiertes Musikstück soll sogar dann besser klingen, wenn es auf einem Gerät abgespielt wird, das nicht MQA-tauglich ist. Klingt verblüffend, ist aber in der Tat gar nicht weit hergeholt, denn hier kommt die „Authentifizierung“ im Namen Master Quality Authenticated ins Spiel. Denn MQA versteht sich nicht als reiner Codec, sondern vielmehr als ein Standard, der alle Aspekte der digitalen Musikdistribution von der Aufnahme bis zur Wiedergabe umfasst.

Der bei Weitem größte Teil des im Streaming oder als Download verfügbaren digitalen Musikkatalogs wurde erstellt, indem ursprünglich analoge Masterbänder digitalisiert wurden. Gerade bei älteren Digitalisierungen, jedoch zu einem gewissen Grad auch heute noch, erzeugen die dabei verwendeten Analog-Digital-Wandler während dieses Prozesses unterschiedlich starke Abtastungenauigkeiten. Widerum stark vereinfacht kann man sich das in etwa so vorstellen: Bis zur bereits erwähnten Nyquist-Frequenz kann eine digitale Abtastung tatsächlich die unterschiedlichen Frequenzen eines Musiksignals perfekt abbilden. Die Flanken des Signals, also das Ein- und Ausschwingen des Tons, korrekt darzustellen, ist jedoch erheblich schwieriger, insbesondere bei hohen Tönen, deren Frequenz nahe an der Nyquist-Frequenz liegt. Die bei der A/D-Wandlung verwendete Filterung erzeugt hier ein „langsameres“ Signal, also ein Signal mit einer geringeren Flankensteilheit. Zusätzlich entstehen sowohl auf der Einschwing- als auch auf der Ausschwingseite Artefakte, so genannte Überschwinger (engl.: ringing). Insbesondere Überschwinger auf der Einschwingseite können die subjektiv wahrgenommene Klangqualität teils drastisch beeinflussen, da sie bei einem natürlich entstehenden Geräusch niemals vorkommen. Diese Effekte fassen Stuart und Craven unter dem Begriff „Time Smear“ (etwa: „zeitliches Verschmieren“) zusammen. Aus ihrer Sicht ist davon zwangsläufig jede auf einem Band-Master basierende digitale Datei betroffen. Die beiden Tüftler haben jedoch erkannt, dass diese Fehler für jeden verwendeten A/D-Wandler eine ganz typische Signatur aufweisen, wie eine Art Fingerabdruck, und sich deshalb korrigieren lassen.

 

mqa12_timesmear

So sieht sich MQA (blaue Linie) im Vergleich zu einer herkömmlichen Kodierung in 192 kHz / 24 bit (rote Linie). Im Idealfall soll MQA in der Lage sein, ein Musiksignal zeitlich deutlich präziser und vor allem ohne störende Artefakte in der Einschwingphase abzubilden.

 

Idealerweise erfolgt diese Korrektur natürlich gleich bei der Aufnahme bzw. Wandlung. Wenn bekannt ist, welcher A/D-Wandler benutzt wurde, können aber auch vorhandene digitale Aufnahmen mit der gleichen Genauigkeit korrigiert werden. Und für den Fall, dass diese Information nicht bekannt ist, hat MQA einen aufwendigen Algorithmus entwickelt, der eine vorhandene Dgitalaufnahme analysiert und den „Fingerabdruck“ des verwendeten Wandlers identifiziert. Bevor der eigentliche MQA-Codec zum Einsatz kommt und sein „Musik-Origigami“ vollführt, werden also zunächst die von der ursprünglichen Analog-Digital-Wandlung erzeugten Zeitfehler korrigiert. Und deshalb kann ein MQA-kodiertes File eben auch auf einem Nicht-MQA-Gerät besser klingen als die bisher verfügbaren Aufnahmen. Einige Tester gehen sogar soweit, dass sie einigen MQA-Dateien, die als 48 kHz auf einem herkömmlichen D/A-Wandler ohne MQA-Unterstützung abgespielt werden, eine bessere Klangqualität bescheinigen, als den vergleichbaren Hires-Dateien in 96 kHz oder 192 kHz.

Um jedoch in den vollen Genuss der originalen Master-Qualität zu kommen, braucht es natürlich ein MQA-taugliches Gerät. Und hier hat MQA eine weitere Stufe der Authentifizierung eingeführt: Im MQA-Datenstrom sind Informationen eingebettet, anhand derer verifiziert werden kann, dass eine gestreamte oder herunter geladene Datei unterwegs nicht beschädigt oder verändert wurde. Lizensierte MQA-Geräte verfügen über eine entsprechende Anzeige, die aufleuchtet, wenn die abgespielte Datei anhand dieser Informationen authentifiziert wurde. Laut MQA bedeutet dass dann eine Klangqualität, die der ursprünglichen Aufnahme so nahe kommt, wie es mit dem vorhandenen Equipment möglich ist.

 

Philisophie und Geschäft

Bob Stuart wird oft mit der Aussage zitiert, dass MQA viel eher eine Philosophie als ein Codec sei. Und sicherlich will niemand dem erfahrenen Tüftler die Liebe zur Musik und ihrer bestmöglichen Wiedergabe absprechen. Tatsache ist aber auch, dass Stuart, Craven und ihr Unternehmen MQA, Ltd. mit dieser Technologie Geld verdienen wollen. Um in den vollen Genuss der MQA-Soundqualität zu kommen, braucht es zumindest einen MQA-zertifizierten D/A-Wandler. Und die Hersteller von MQA-Produkten sollen natürlich für jedes verkaufte Gerät eine Lizenzgebühr entrichten, ebenso Musikstudios und Streamingdienste, die mit der verbesserten Klangqualität für ihr Angebot werben wollen. Das erklärt wohl auch, warum sich gerade prominente Vertreter von HiFi-Herstellern im Internet und anderswo lautstark aufregen in die MQA-Diskussion einschalten. Denn abgesehen von den Lizenkosten, die eine Integration von MQA in ihre Geräte mit sich bringen würde, befürchten viele eine Einmischung in die Konstruktion dieser Geräte. MQA schreibt nämlich die Verwendung bestimmter Chipsätze zur Dekodierung und Authentifizierung von MQA vor. Was genau in diesem Chips passiert, weiß natürlich nur MQA, alle anderen Hersteller könnten darauf nach derzeitigem Wissenstand keinerlei Einfluss nehmen. Insbesondere Firmen wie PS Audio oder Chord Electronics, die bisher auf selbstentwickelte D/A-Wandleralgorithmen auf Basis von frei programmierbaren FPGA-Chips setzen, müssten ihren technischen Ansatz komplett umstellen, sollte MQA zu einem unverzichtbaren Standard in der HiFi-Welt werden.

 

MQA abspielen

Wohl auch deshalb ist die Liste der Partner-Hersteller bei MQA bisher noch eher überschaubar. Doch neben – wenig überraschend – Meridian finden sich mit Pioneer, Onkyo, Technics und NAD  hier bereits einige große Namen, und auch kleinere Spezialanbieter wie Mytek, Aurender oder Brinkmann. Auch der Name Bluesound taucht in dieser Liste auf, und aufgrund jüngster Entwicklungen kommt diesem Multiroom-Ableger von NAD ein ganz besondere Position im Markt zu.

Bis vor kurzem war wie üblich bei der Einführung eines neuen Standards die sehr begrenzte Menge an verfügbarer MQA-Musik eines der Hauptargumente der Kritiker. Zwar gibt es seit geraumer Zeit eine Rahmenvereinbarung mit Warner Music, und auf Downloadportalen wie HighResAudio.com oder Onkyo Music steht entsprechende Musik zum Kauf bereit. Doch im Großen und Ganzen der Musikindustrie sind einige Hundert audiophile Alben nicht mehr als Fußnoten. Doch seit Anfang Januar sieht die MQA-Welt ganz anders aus.

 

MQA und TIDAL

Pünktlich zum Start der CES wurde nämlich die lange angekündigte Zusammenarbeit von MQA und dem Streamingdienst Tidal endlich gestartet. Alle Abonnenten des „HiFi“ genannten Premium-Angebots von Tidal kommen ab sofort in den Genuss, ausgewählte Alben in der originalen Master-Qualität streamen zu können. Auch ist aktuell das Angebot auch hier noch eher begrenzt, aber immerhin stehen bereits zahlreiche Klassiker der Pop- und Rock-Geschichte sowie aktuelles Material populärer Künstler wie Beyoncé oder Coldplay jederzeit zum Abruf bereit. Dass Streaming die Zukunft der Musikindustrie als Ganzes darstellt, darüber besteht kaum noch ein Zweifel. Doch für echte HiFi-Fans auf der Suche nach der bestmöglichen Klangqualität waren hochaufgelöste Downloads immer noch das Mittel der Wahl im digitalen Bereich. Doch wenn MQA auch im Streaming die versprochene Qualität liefert und Tidal seine Ankündigung wahrmacht, alle neuen Alben ab sofort in MQA anzubieten, gibt es dafür nun zumindest eine interessante Alternative.

 

Tidal listet alle bisher vorhandenen MQA-Titel unter der Rubrik "Master" der Albenübersicht auf und verspricht regelmäßige Ergänzungen

Tidal listet alle bisher vorhandenen MQA-Titel unter der Rubrik „Masters“ der Albenübersicht auf und verspricht regelmäßige Ergänzungen

 

Aktuell ist die Nutzung von MQA noch (fast) ausschließlich auf die Desktop-Versionen von Tidal begrenzt. Damit "echtes" MQA den Rechner verlässt, muss die Anwendung so eingestellt werden, dass sie die Klang- und Lautstärkeregelung des Systems umgeht ("Exklusiver Modus")

Aktuell ist die Nutzung von MQA noch (fast) ausschließlich auf die Desktop-Versionen von Tidal begrenzt. Damit „echtes“ MQA den Rechner verlässt, muss die Anwendung so eingestellt werden, dass sie die Klang- und Lautstärkeregelung des Systems umgeht („Exklusiver Modus“)

 

 

MQA mit Bluesound

Eine kleine Einschränkung gibt es dabei derzeit allerdings noch, und hier kommt dann auch Bluesound wieder ins Spiel. Aktuell beschränkt sich die MQA-Unterstützung von Tidal lediglich auf die Desktop-Versionen der Tidal-Software für Windows und Mac. Mobile Abspielgeräte und andere Systeme bleiben zunächst außen vor. Alle anderen Systeme? Nein, nicht ganz, denn ein wackerer britisch-kanadischer Hersteller hochwertiger Multiroom-Systeme hat seine Hausaufgaben gemacht und konnte so bereits zum Start von MQA auf Tidal eine Wiedergabemöglichkeit anbieten, die nicht auf einen Computer angewiesen ist. Alle Produkte von Bluesound, inklusive der zur Steuerung benutzten Apps für iOS und Android, können heute schon MQA-Streams von Tidal in voller Masterband-Qualität abspielen. Dazu gehört zum Beispiel auch der Bluesound Node 2, der einfach an das vorhandene HiFi-System angeschlossen wird und so jede Anlage MQA-tauglich macht.

 

Multiroom in MQA-Qualität? Mit Bluesound kein Problem

Multiroom in MQA-Qualität? Mit Bluesound kein Problem

 

 

Authentische Qualität – MQA-Wiedergabe in der Bluesound-App

Authentische Qualität – MQA-Wiedergabe in der Bluesound-App

 

Ob MQA nun wirklich die Rettung des guten Klangs ist, wie Bob Stuart behauptet, oder doch nur ein Hype, kann und will dieser Artikel nicht beantworten. Ebenso die vielen weiteren offenen Fragen – was bringt die Authentifizierung des Masterbands, wenn doch bekannt ist, dass während einer Musikproduktion oder eines Remasterings üblicherweise häufig zwischen analog und digital sowie zwischen verschiedenen digitalen Formaten und Samplingraten gewandelt wird? Und überhaupt, warum ignoriert Bob Stuart bei seinen Erklärungen die komplette Bandbreite der elektronischen Musik, die seit rund 20 Jahren rein digital produziert werden kann, in vielen Fällen weder ein Mikrofon noch ein analoges Band gesehen hat und deshalb oft ein wesentlich geringeres Grundrauschen aufweist als ältere Aufnahmen? Ist MQA etwa nur etwas für HiFi-Fans jenseits der 60, die sich mit so neumodischem Zeug nicht abgeben? Wohl kaum.

Die einzige wirklich wichtige Frage ist, wie gut MQA denn nun wirklich klingt. Alles andere ist bloße Theorie, und deshalb planen wir gerade für die nahe Zukunft einen ausführlichen Hörtest im Auditorium Hamm. Sobald die Eckdaten dazu feststehen, werden wir hier, auf Facebook und über unseren Newsletter dazu einladen, so dass möglichst Viele die Gelegenheit haben werden, sich ihre eigene Meinung über MQA zu bilden.

 

Auditorium

Author: Auditorium

AUDITORIUM - Leidenschaft für Bild & Ton

Share This Post On

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.